Sonntag, 30. November 2014

Messbericht Schriftgut Dresden 2014



Ich besuchte die Schriftgut am Samstag gemeinsam mit meiner liebe Freundin  und Bloggerkollegin Bella vom Blog "a literary passion", am Sonntag habe ich mich allein umgesehen und mich mit der lieben Bini von "literatwo" getroffen.

Es war mein erster Besuch auf der Schriftgut Messe Dresden und ich bin auch heute noch hin und her gerissen...

Autor: Frank Goldammer
Meine erste Lesung am Samstag war von dem Dresdner Autor Frank Goldammer. Er las zunächst aus seinem Kriminalroman "Revierkampf", später noch aus seinem Werk "45 Gründe sich lachend das Leben zu nehmen" und als kleine `Kostprobe` gab er einen inneren Monolog aus der Sicht eines Mannes zum Besten, welcher versucht eine Lampe montiert. Diese kurze Geschichte war zum wiederholtem Mal der Beweis für seinen Witz und seinen Charme, welchen er wundervoll zu verschriftlichen weiß.

Autor: Tom Daut
Eine weitere sehr beeindruckende Lesung war die von Tom Daut. Er las aus seinem Roman "Anno Salvatio 432 – Der gefallene Prophet". Die von ihm gezeigt Emotionen während des Lesens und deren musikalische Untermalungen waren gigantisch. Er besitzt das Talent, die Masse mitzureißen und von sich und seinem Buch mehr als zu überzeugen.

Autor: Ivo Pala
Ivo Pala las aus den Elbenthal-Chroniken und stellte wieder einmal sein literarisches Können unter Beweis.

Des Weiteren überzeugte die Schriftgut mit ihren interaktiven Aktionen rund um das Thema "Literatur". Es bestand die Möglichkeit kleine Bücher selbst zu binden, Buchdruck auszuprobieren und Kalligraphie "hautnah" zu erleben. Außerdem konnte man einer Schulstunde wie zu der Zeit des Kaiserreichs beiwohnen und etwas über die damalige Schulordnung, Techniken zur Disziplinierung und den Umgang zwischen Schülern und Lehrer lernen – schön, wenn es heut auch (manchmal) noch so wäre. 
Kalligraphie auf der Haut mit J. Maierhofer

Zu späterer Stunde fand ein Poetry Slam Ausscheid statt. Dieser war, obwohl meine Erwartungen und Erfahrungen nicht sehr ausgeprägt waren, nicht so unterhaltsam und ansprechend wie ich es mir erhofft hatte. Dennoch eine schöne und angenehme Abwechslung.
 
Zusammenfassend lässt sich sagen: Ein Besuch bei der Messe „Schriftgut" lohnt sich in jedem Fall!







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